41+24 in der zweiten Verlängerung! Wembanyama beendet Thunders Siegesserie von acht Spielen

Im ersten Spiel der Western Conference Finals besiegten die Spurs die Thunder mit 122:115 nach doppelter Verlängerung und gingen damit souverän in Führung. Vor dem Spiel fehlte Spurs-Star De'Aaron Fox verletzungsbedingt am Knöchel, während Thunders zweitbester Spieler, Jalen Westbrook, zurückkehrte. Die jungen Spieler im San Antonio Spurs Trikot sorgten jedoch für einen 7:0-Start der Titelverteidiger und brachten diese damit in eine schwierige Lage.
Es war ein Playoff-Klassiker. Die Thunder lagen zwischenzeitlich mit zweistelligen Punkten zurück – das erste Mal in den diesjährigen Playoffs, dass ihnen ein so großer Rückstand auffiel. Trotz einer Aufholjagd von Caruso mit 16 Punkten in der ersten Halbzeit konnten die Spurs dank Wembanyamas überragender Leistung ihre Führung behaupten. Die Thunder gingen in der zweiten Halbzeit durch eine Umstellung ihrer Aufstellung kurzzeitig in Führung, doch Wembanyama und Harper verkürzten den Rückstand schnell wieder. Die beiden Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, glichen in entscheidenden Momenten mehrmals aus und erzwangen so die Verlängerung.
In der zweiten Verlängerung leisteten sich die Thunder einige Ballverluste, wodurch die Spurs dank Wembanyamas herausragender Leistung das Spieltempo kontrollieren konnten. Wembanyama spielte 49 Minuten und erzielte dabei 41 Punkte, 24 Rebounds, 3 Assists und 3 Blocks, darunter 9 Punkte und 4 Rebounds in der zweiten Verlängerung, die den Sieg sicherten. Shai Gilgeous-Alexander, der ebenfalls im Oklahoma City Thunder Trikot spielte, steuerte zwar 24 Punkte und 12 Assists bei, konnte aber Wembanyamas Dominanz nicht erreichen. Die Siegesserie der Thunder von acht Spielen endete und läutete eine neue Ära für die Spurs ein. Dieses Spiel demonstrierte nicht nur die Widerstandsfähigkeit und Kaderbreite der Spurs, sondern entfesselte auch Wembanyamas Superstar-Potenzial und wurde zu einem der Klassiker der diesjährigen Playoffs.