Die jüngste Bilanz der Spurs steht in kuriosem Kontrast: Wenn Wahlbanyama von der Bank kommt, weist das Team eine Bilanz von 6:1 auf, darunter ein 3:0-Sieg gegen die führenden Thunder. Doch nach seiner Rückkehr in die Startaufstellung im klassischen San Antonio Spurs Trikot kassierte das Team zwei Heimniederlagen in Folge – gegen die Jazz, das Schlusslicht der Western Conference, und die starken Cavaliers der Eastern Conference.
Trotz Wahlbanyamas weiterhin herausragender Einzelleistung – 32 Punkte, 7 Rebounds und 5 Blocks gegen die Jazz sowie 26 Punkte und 14 Rebounds gegen die Cavaliers – brach das Team in der zweiten Halbzeit immer wieder ein. Besonders auffällig: In diesen beiden Niederlagen trafen die Spurs insgesamt nur 17 von 75 Dreipunktwürfen – ihre schwache Wurfquote von außen erwies sich als fatal.
Sowohl die Jazz als auch die Cavaliers setzten auf eine Zwei-Turm-Strategie im Inneren, die dem System der Spurs direkt entgegenwirkt. Markkanen und Nurkic, beide im Utah Jazz Trikot, erzielten zusammen 45 Punkte und trafen dabei 7 von 11 Dreipunktwürfen. Allen und Mobley, beide im Trikot der Cavaliers, kamen zusammen auf 43 Punkte und 17 Rebounds, wobei Allen gegen Wernbanjama durchschnittlich 27,3 Punkte und 14 Rebounds erzielte.
Diese Teamleistungen verdeutlichen die Komplexität des Basketballs: Die Statistiken einzelner Superstars garantieren nicht automatisch Siege; die Kompatibilität des Kaders, die taktische Strategie und die Teamchemie sind oft die entscheidenden Faktoren für den Erfolg.